Standort
Ehemalige Synagoge
Besucht man diesen Ort findet man orangefarbene Markierungen am Boden. Diese Markierungen stellen die Umrisse der Synagoge dar, die bis zur Reichspogromnacht (Reichskristallnacht) 1938 dort stand. In dieser Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden im ganzen Reichsgebiet um die 1.400 Synagogen und andere Versammlungsräume, sowie tausende Läden, Wohnungen und jüdische Friedhöfe zerstört. Laut einer Volkszählung im Juni 1933, bekannten sich 4490 Stuttgarter, nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten, dem jüdischen Glauben. Mit diesen Taten aus der Reichspogromnacht wurde der offene Terror auf die jüdische Bevölkerung eröffnet. Die abgebrannte Synagoge musste von fünfzehn jungen jüdischen Männern, die man extra dafür aus den Konzentrationslagern geholt hatte, abgerissen werden. Heute findet man hier einen Gedenkstein als Zeichen der Erinnerung.
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Ehemalige Synagoge
Besucht man diesen Ort findet man orangefarbene Markierungen am Boden. Diese Markierungen stellen die Umrisse der Synagoge dar, die bis zur Reichspogromnacht (Reichskristallnacht) 1938 dort stand. In dieser Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden im ganzen Reichsgebiet um die 1.400 Synagogen und andere Versammlungsräume, sowie tausende Läden, Wohnungen und jüdische Friedhöfe zerstört. Laut einer Volkszählung im Juni 1933, bekannten sich 4490 Stuttgarter, nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten, dem jüdischen Glauben. Mit diesen Taten aus der Reichspogromnacht wurde der offene Terror auf die jüdische Bevölkerung eröffnet. Die abgebrannte Synagoge musste von fünfzehn jungen jüdischen Männern, die man extra dafür aus den Konzentrationslagern geholt hatte, abgerissen werden. Heute findet man hier einen Gedenkstein als Zeichen der Erinnerung.
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