Alfred – Hagenlocher – Walk(neu)

20. Mai 1914 bis 18. November 1998

Alfred Hagenlocher

Alfred Hagenlocher (1914–1998) war ein früher Anhänger des Nationalsozialismus und Mitglied der Hitlerjugend, NSDAP und SS. Ab 1936 arbeitete er für die Gestapo und war unter anderem in München, Wien, Singen sowie ab 1942 im „Hotel Silber“ in Stuttgart tätig, der Gestapo-Zentrale für Württemberg. Dort war er an der Verfolgung politischer Gegner beteiligt und spielte 1944 eine zentrale Rolle bei der Zerschlagung der Widerstandsgruppe um die Familie Schlotterbeck aus Stuttgart Untertürkheim. Zudem war er zeitweise im Sonderkommando 8 im besetzten Osteuropa eingesetzt, das an nationalsozialistischen Massenverbrechen beteiligt war.

Schon früh interessierte sich Hagenlocher für Kunst. Nach 1945 gelang es ihm trotz seiner Verstrickung in das NS-System, im Kulturbereich Karriere zu machen – unter anderem als Künstler, Kurator und Galerieleiter in Baden-Württemberg.

Route

*Walks sind nur über das Handy zugänglich

Friedrich - Eugen
- Oberrealschule

Alfred Hagenlocher, geboren am 20. Mai 1914 in Ludwigsburg, besuchte ab 1924 die Friedrich-Eugen-Oberrealschule in Stuttgart. Bereits als Jugendlicher schloss er sich früh dem Nationalsozialismus an: 1930 trat er der Hitlerjugend bei, kurz darauf folgten der Eintritt in NSDAP und SS. Wegen seiner Zugehörigkeit zur SS brach er die Schule noch vor dem Abitur ab. Hagenlocher zu den frühen Unterstützern des NS-Regimes noch vor der Machtübernahme 1933.

Wohnhaus in der Gänsheide

Ab 1942 zog Alfred Hagenlocher auf der Gänsheide in das Haus der jüdischen Künstlerin Alice Haarburger ein, nachdem diese 1941 deportiert und später ermordet worden war. Zu dieser Zeit arbeitete Hagenlocher im „Hotel Silber“, der Gestapo-Zentrale für Württemberg, und war damit direkt Teil des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Unterdrückungsapparats.

Hotel Silber

Das Hotel Silber in der Dorotheenstraße 10 war die Gestapo-Zentrale Württembergs. Von dort aus war Alfred Hagenlocher an der Verfolgung politischer Gegner beteiligt, unter anderem an der Zerschlagung der Widerstandsgruppe um die Familie Schlotterbeck. Heute ist das Hotel Silber ein Erinnerungsort mit Dauerausstellung zur Geschichte des Nationalsozialismus.

Silberburgstraße 86 Am Weißenhof 1 Sandbergerstraße 26 Hotel Silber
Walkable History - Alfred Hagenlocher

20. Mai 1914 bis 18. November 1998

Alfred Hagenlocher

Über Alfred Hagenlocher

Alfred Hagenlocher (1914–1998) war ein früher Anhänger des Nationalsozialismus und Mitglied der Hitlerjugend, NSDAP und SS. Ab 1936 arbeitete er für die Gestapo und war unter anderem in München, Wien, Singen sowie ab 1942 im „Hotel Silber“ in Stuttgart tätig, der Gestapo-Zentrale für Württemberg. Dort war er an der Verfolgung politischer Gegner beteiligt und spielte 1944 eine zentrale Rolle bei der Zerschlagung der Widerstandsgruppe um die Familie Schlotterbeck aus Stuttgart Untertürkheim. Zudem war er zeitweise im Sonderkommando 8 im besetzten Osteuropa eingesetzt, das an nationalsozialistischen Massenverbrechen beteiligt war.

Schon früh interessierte sich Hagenlocher für Kunst. Nach 1945 gelang es ihm trotz seiner Verstrickung in das NS-System, im Kulturbereich Karriere zu machen – unter anderem als Künstler, Kurator und Galerieleiter in Baden-Württemberg.

*Walks sind nur über das Handy zugänglich

Tipps für Deinen Walk

Damit du für den Walk bestens ausgestattet bist, solltest du an die passende Ausrüstung denken!

  • Smartphone
  • Kopfhörer
  • Festes Schuhwerk
  • Powerbank
  • SSB-Ticket

Scanne an jeder Station den QR-Code, um Audio- und AR-Inhalte abzurufen. Folge den Anweisungen auf dem Bildschirm und nutze Karten zur Orientierung. So bestimmst du selbst, wie tief du in die Geschichte eintauchst.

Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Startpunkt des Walks ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Es wird ein SSB-Ticket empfohlen.

Anreise mit dem Auto

Für die Anreise mit dem Auto stehen nur begrenzt Straßenparkplätze im Stadtzentrum zur Verfügung.

Tipps

Damit Du für den Walk bestens ausgestattet bist, solltest Du an die passende Ausrüstung denken!

  • Smartphone
  • Kopfhörer
  • Festes Schuhwerk
  • Powerbank

An den einzelnen Stationen scannst den QR-Code, um die Audio- und AR-Inhalte abzurufen. Anschließend folgst Du den Anweisungen auf dem Bildschirm, um Hintergrundinformationen und interaktive Elemente zu entdecken.Darüber hinaus helfen Dir Karten und Wegbeschreibungen, Dich problemlos zurechtzufinden. So kannst Du jederzeit selbst entscheiden, wie tief Du in die Geschichte eintauchen möchtest.

Anreise mit ÖPNV

Der Startpunkt des Walks in der Silberburgstraße 86 ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die nächstgelegene U-Bahn-Haltestelle ist Schloss-/Johannesstraße (U2, U9), die etwa 4 Gehminuten entfernt liegt. Ebenfalls in der Nähe befinden sich die Haltestellen Berliner Platz (Liederhalle) (U1, U2, U4, U9, U14) sowie Rosenberg-/Seidenstraße (U4), die jeweils in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar sind. Zudem verkehren in der Umgebung mehrere Buslinien, darunter die Linien 40 und 42.

Anreise mit dem Auto

Für die Anreise mit dem Auto stehen im Bereich der Silberburgstraße nur begrenzt Parkplätze zur Verfügung. Alternativ befinden sich mehrere Parkhäuser in der Nähe, darunter Tiefgarage Schlossstraße APCOA, Tiefgarage Liederhalle - Bosch Areal APCOA oder Parkhaus Tivoli. Für einen entspannten und flexiblen Ablauf des Walks empfiehlt sich jedoch besonders die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ein SSB-Tagesticket lohnt sich vor allem, wenn mehrere Stationen besucht werden.

Erhalte mehr Informationen über die Person und den Ort an dem du dich gerade befindest. 
Bei jeder Station hast du die Möglichkeit die Geschichte über deine Kopfhörer zu erleben. 

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